Wir in den Medien

01.03.2022

Frankfurter Neue Presse / Frankfurter Rundschau: Die Erzieherin: „Wir wussten freitags nicht, wie es am Montag weitergeht“

Auf einer Themenseite ließ Journalistin Michelle Spillner in der „Frankfurter Neuen Presse“ acht Menschen aus verschiedenen Berufen mit ihren persönlichen Geschichten während der Corona-Pandemie zu Wort kommen.

Eine davon war Anne Ziegler, stellvertretende Leiterin der BVZ-Kindertagesstätte „Eddys Burg“ auf dem Frankfurter Berg. In dem Portrait beschreibt die Erzieherin die gravierenden Auswirkungen des strikten Unterteilens von festen Gruppen - sogar im Außenbereich - auf die Kinder. „Die Kinder haben sich daran gewöhnt“, sagt Ziegler – fast zu gut: „Selbst wenn die Ketten fallen, bleiben manche an der unsichtbare Grenzen stehen und fragen, ob sie darüber gehen dürfen.“ Auch die pädagogische Arbeit habe massiv gelitten. Projektarbeit, Selbständigkeit oder das Miteinander beim Mittagstisch: Sonst fester Bestandteil im Alltag und des Konzepts waren auf einmal nicht mehr möglich. Der Austausch mit Eltern war schwierig. Es gab keine Planungssicherheit, ständig wurden Vorgaben oder Hygienevorschriften kurzfristig über den Haufen geworfen. Auch fühlte sich die Erzieherin von der Politik im Stich gelassen, unter anderem wegen einer fehlenden Teststrategie für Kindertagesstätten. „Es sei der Idealismus, der sie dranbleiben lasse. Darauf ruhe sich die Politik aus“, heißt es in dem Artikel, der in der FNP und in der Frankfurter Rundschau erschienen ist. Mehr Informationen