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02.02.2022

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Eltern können sich derzeit nicht auf die Kinderbetreuung verlassen

FAZ-Redakteurin Florentine Fritzen berichtet über die Situation in den Frankfurter Kitas in Zeiten steigender Corona-Infektionen.

Florentine Fritzen berichtet über die Lage in der Kita der Evangelisch-lutherischen St. Paulsgemeinde, in der es nach Aussage von Kita-Leiterin Christiane Himmelreich wie überall feste Gruppen und zu wenig Personal und ein „Krankenstand wie noch nie“ gibt. Das seien nicht alles Corona-Infektionen, sondern die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher sei auf die Dauer auch körperlich enorm anstrengend. Der Beruf werde gesellschaftlich oft wenig wertgeschätzt, doch machten viele „ganz leise ihre Arbeit“. In den Einrichtungen der BVZ GmbH, des größten freien Kita-Trägers in Frankfurt, habe vergangene Woche ein Drittel des pädagogischen Personals der insgesamt 154 Kitas und Horte gefehlt. Deshalb und wegen Quarantäneverfügungen seien in 107 die Öffnungszeiten verkürzt worden. Die Woche über habe es bei 164 Kindern und 121 Erwachsenen positive Tests gegeben. Teams und Leitungen seien ausschließlich mit Krisenmanagement beschäftigt. Die Verlässlichkeit sei „in der Breite nicht mehr zu gewährleisten“. Bei der BVZ rechne man „mit einer Fortdauer der zugespitzten Lage“.

Der Artikel wurde in der Printausgabe der FAZ am 02.02.2022 veröffentlicht und ist auch online verfügbar (Paywall): https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/corona-alltag-in-kitas-eingewoehnen-mit-omikron-17771622.html

Autorin: Nasaria Makey (Öffentlichkeitsarbeit)