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09.04.2021

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Die Kitas bleiben rappelvoll

Florentine Fritzen und Jochen Remmert berichten in der FAZ/Rhein-Main Zeitung, dass Offenbach wegen der Corona-Zahlen den Betrieb in den Kitas einschränkt, während anderswo im Rhein-Main-Gebiet jedoch alles weiterlaufe, als gäbe es keine steigenden Inzidenzwerte.

So stünde in Frankfurt die Kitas im „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ allen Kindern offen, mit festen Gruppen und oft mit weniger Stunden. Bildungsdezernentin Sylvia Weber zufolge seien die Einrichtungen „entsprechend ausgelastet“, aber es gebe keine Notsituation. Die Zahlen des städtischen Gesundheitsamtes und des Robert-Koch-Instituts zeigten, „dass das Infektionsgeschehen in den Einrichtungen nach wie vor nicht primär von den Kindern ausgeht, sondern eher von den Erwachsenen“. In dem Bericht wird auch Christian Strickstrock, Abteilungsleiter Regionalleitung Kindertagesstätten, des zweitgrößten Frankfurter Kita-Trägers BVZ zitiert: „Die Lage beruhigt sich nicht, im Gegenteil, sie verschärft sich derzeit“, so Christian Strickstrock. In den 154 Einrichtungen schlage die dritte Welle „täglich zu“, während wegen der Nebenwirkungen des Impfens Personal ausfalle. „Es läuft nach dem Motto 'Augen zu und durch'“, so Strickstrock. Der Preis dafür, dass die Kitas geöffnet bleiben, seien weitere Ansteckungen. Auch in dieser Woche hätten deshalb Gruppen schließen müssen. In den Kindergarten- und Hortgruppen der BVZ kämen täglich jeweils 20 bis 22 Kinder, in die Krippengruppen acht bis elf – auch in den Osterferien. Immerhin sei ein Teil des Kita-Personals mittlerweile einmal geimpft, aber mit Entlastung rechne die BVZ erst im Juni, wenn die Impfwilligen die zweite Dosis bekommen haben – zumal 80 Prozent der bisher Geimpften an den Tagen danach zunächst einmal wegen Schüttelfrosts und Schmerzen ausfielen. Der Bericht wurde in der Printausgabe der FAZ am 09.04.2021 veröffentlicht und ist auch online hier verfügbar (Paywall).