Wir in den Medien

06.09.2021

Sechsjährige Kita-Kinder bekommen kein Testheft als Nachweis für den Corona-Test und müssen deshalb meist zum Bürgertest.

Dabei schreibt die Corona-Verordnung das gar nicht vor. FAZ-Redakteurin Florentine Fritzen schreibt, dass das Testheft als Negativnachweis für die Schülerinnen und Schüler nützlich ist, denn es gelte nicht nur in der Schule, sondern zusammen mit dem Schülerausweis auch in der Freizeit als Nachweis für einen Corona-Test. Damit könne man zum Beispiel ins den Sportverein, ins Schwimmbad oder ins Restaurant. Für Kinder, die bereits sechs Jahre alt sind und noch die Kita besuchen, gebe es jedoch kein Testheft – und zwar weil Kinder in den Kita nicht getestet werden. Sechsjährige Kita-Kinder müssten deshalb meist zum Bürgertest. Dabei schreibe die Corona-Verordnung das gar nicht vor. Diese Information sei jedoch in den mehr als 30 Seiten langen Auslegungshinweisen der aktuellen Coronavirus-Schutzverordnung schwer zu finden. Sportvereine und Restaurants würden von den sechsjährigen Kita-Kinder daher häufig fälschlicherweise einen Corona-Bürgertest verlangen. Auf Nachfrage bei freien Trägern wird Christian Strickstrock, Abteilungsleiter Regionalleitung Kindertagesstätten der BVZ GmbH, zitiert, der sagt, dass in der Frankfurter Trägerlandschaft ein Testheft noch nie ein Thema gewesen sei. „Nach wie vor betrachten wir es nicht als Aufgabe des Kita-Personals, die Kinder zu testen.“ Der Bericht wurde in der Printausgabe der FAZ am 03.09.2021 veröffentlicht und ist auch online verfügbar (Paywall): Mehr Informationen