Kinderschutz und Kindeswohl in den BVZ-Einrichtungen

Das Thema „Kinderschutz und Kindeswohl“ ist uns ein zentrales Anliegen. Wir pflegen in unseren Einrichtungen und als Träger einen professionellen und transparenten Umgang mit dem Thema Kinderschutz und Kindeswohl.

An dieser Stelle möchten wir Sie, als Eltern, nachvollziehbar und verständlich über das „Frankfurter Verfahren zur Kooperation beim Kinderschutz“ informieren, nach dem wir arbeiten. Fühlen Sie sich ermutigt, mit unseren Fachkräften in den Einrichtungen – die dieses Verfahren aktiv umsetzen – jederzeit ins Gespräch zu gehen. Es ist Ihr Recht, das in jeder Einrichtung implementierte Beschwerdeverfahren zu nutzen!

Trägerintern stehen Ihnen für Beschwerden und Nachfragen zum Thema Kinderschutz ebenfalls Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung: zum einen die für die Einrichtung zuständige Regionalleitung, zum anderen das Fachteam Kinderschutz, das direkt bei uns als Träger in der Verwaltung angesiedelt ist (Telefon: 069 219367 – 00, E-Mailadresse: info@bvz-frankfurt.de). Wir haben das Thema bereits seit Langem auf der Agenda und bieten Ihnen mit dem Fachteam erfahrene und im Thema geschulte Ansprechpersonen an, um Ihre Anliegen rund um den Kinderschutz aufzugreifen. Alle unsere Regionalleitungen sind durch externe Institutionen als insofern erfahrene Fachkräfte zertifiziert. 

Das "Frankfurter Verfahren" beziehungsweise die Broschüre „Rechte, Schutz und Beteiligung in Frankfurter Kitas“ ist gemeinsam mit allen Frankfurter Trägern, dem Stadtschulamt (Aufsichtsbehörde der Frankfurter Kitas) und einer unabhängigen Institution im Jahr 2014 erarbeitet worden und für alle Kitas im Gewaltschutzverfahren verpflichtend anzuwenden. In der Broschüre sind die Vorgehensweise und Handlungsschritte bei Hinweisen auf Kindeswohlgefährdung für alle im Kinderschutz verantwortlichen Personen klar geregelt. Sie ist in jeder unserer Einrichtungen einsehbar und auch auf der Website des Frankfurter Stadtschulamtes öffentlich eingestellt.

Im Sinne der Transparenz hinterlegen wir die Broschüre auf unserer Website mit dem entsprechenden Link:

Die in diesen Dokumenten beschriebenen Abläufe bei Kinderschutzfällen sind für unsere Einrichtungen verpflichtend. Gemeinsam umreißen sie die Verpflichtungen des Trägers zur Transparenz in solchen Verfahren gegenüber Eltern und Aufsichtsbehörden.

„Eine absolute Sicherheit vor Grenzverletzungen (...) kann es nicht geben. Aber Einrichtungen, die sich mit ihren Gefährdungslagen auseinandersetzen und ihre Schutzfaktoren ausbauen, sind auf jeden Fall sensibler dafür, auch schwache Signale auf Missstände wahrzunehmen und sie können entsprechend früher intervenieren.“ (Quelle: E-Learning Kinderschutz, Universität Ulm 2016) Dieser Anforderung sehen wir uns verpflichtet.