Corona-Pandemie

18.04.2021

Elterninformation 17 - Kita-Betrieb ab 19.04.2021

Liebe Eltern,

gerne möchten wir Sie über wesentliche Änderungen zur Corona-Einrichtungsverordnung und zum Thema Selbsttests und Kita-Gebühren informieren. Da uns die meisten Information im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sehr kurzfristig erreichen, können wir Sie leider nicht vorzeitiger informieren, wir bitten hierfür um Verständnis!

Die Hessische Landesregierung reagiert auf die steigenden Infektionszahlen in Kindertageseinrichtungen mit folgenden Änderungen der Corona-Einrichtungsschutzverordnung:

  • Ein grundsätzliches Betretungsverbot gibt es derzeit nicht, Eltern sollen allerdings die Einrichtungen nur bei dringender Betreuungsnotwendigkeit in Anspruch nehmen. Einen Nachweis für eine dringende Betreuungsnotwendigkeit müssen Eltern nicht erbringen. (§ 2, Abs. 1a Corona-Einrichtungsschutzverordnung). 
  • Die Betreuung in möglichst festen Gruppen wird weitergeführt.
  • Es gilt nun die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske für Personen, die in Kitas tätig sind und zwar für die gesamte Dauer der Tätigkeit (§ 2, Abs. 1a Corona-Einrichtungsschutzverordnung). Diese Pflicht gilt nicht für Personen, die aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen oder einer Behinderung keine medizinische Maske tragen können. Die Pflicht gilt zudem nicht, wenn dies aus pädagogischen Gründen im Ausnahmefall erforderlich ist.  Kinder sind von der Pflicht ausgenommen. 
  • Das Betretungsverbot (§ 2, Abs. 1 Corona-Einrichtungsschutzverordnung)  ist etwas ausgeweitet worden. Kinder dürfen die Einrichtung nicht betreten:
    a)  wenn sie oder Angehörige ihres Hausstandes (Eltern, Geschwister, Großeltern, usw.)  Krankheitssymptome für COVID-19 aufweisen. Symptome sind insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns
    b) wenn sie oder Angehörige ihres Hausstandes sich in einer angeordneten Quarantäne (Absonderung) befinden. Ein negativer Schnelltest oder PCR-Test ändert nichts am Betretungsverbot.
    c) wenn bei dem jeweiligen Kind oder einem Angehörigen des Hausstandes auf Grundlage eines Selbsttests ein positives Ergebnis vorliegt.

Das Betretungsverbot gilt nicht, wenn im Fall a (Kind oder Angehörige mit COVID-19 ähnlichen Symptomen) durch einen Schnelltest und im Fall c (positives Schnelltestergebnis) durch einen PCR-Test nachgewiesen werden kann, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. 

  • Eine Testpflicht für Kinder ist in Kitas (im Gegensatz zur Schule) nicht vorgesehen.
  • Mitarbeiter*innen verfügen über Selbsttest, die Sie 2x in der Woche nutzen können.
  • Für den Monat April werden Elternbeiträge voraussichtlich ohne Ermäßigung erhoben – für den Mai gibt es vermutlich eine 100%ige Freistellung für diejenigen Kinder, die den ganzen Monat auf eine Betreuung verzichten. Ob es darüber hinaus zu einer 50%igen Freistellung für alle kommt, hängt von der Bereitschaft des Landes ab, die Kommunen hierfür finanziell zu entlasten.

Bleiben Sie und Ihre Kinder weiterhin gesund!

Beste Grüße

aus der BVZ-Geschäftsstelle