Praunheimer Spatzen

Adresse

Heinrich-Lübke-Straße 60a
60488 Frankfurt
Praunheim

Telefon

069 - 568032-17

Fax

069 - 568032-19

Email

Ansprechpartner/in

Ivana Krebs

Plätze

60

Altersgruppe

Unter 1-3 Jahre

Öffnungszeiten

07:30 - 17:00

Konzeption

Konzept_PraunheimerSpatzen.pdf

Träger

BVZ GmbH


Die pädagogische Arbeit in der Krabbelstube Praunheimer Spatzen

Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich an den Leitsätzen Emmi Piklers

Kinder sind für uns eigenständige Wesen, die von Geburt an die Welt durch ihre individuelle Art erfahren und auf sie reagieren. Ihrem Alter entsprechend erforschen sie sich selbst und ihre Umwelt. Wir sehen die Kinder von Anfang an als vollwertige, kompetente, aktive und reaktionsfähige Menschen, denen wir mit Respekt und Achtsamkeit begegnen.

Diese grundlegenden Bereiche bestimmen unsere Arbeit:

Unsere Haltung/unsere Rolle
Unsere Haltung ist geprägt von Respekt, Achtsamkeit und Aufmerksamkeit. Wir begleiten jedes Kind liebevoll und sorgfältig in seinem Entwicklungsprozess.

Wir sorgen für eine sichere emotionale Beziehung, denn nur so kann jedes Kind Vertrauen in die pädagogische Fachkraft und die neue Umgebung gewinnen. Eine wichtige Rolle spielt hier die Eingewöhnung.

Die Eingewöhnung verläuft bei uns nach dem Münchner Eingewöhnungsmodell. Die Beteiligung der Eltern an dem Eingewöhnungsprozess ist die wesentliche Grundlage des Models, denn ohne die Eltern kann die Aufnahme eines Kindes nicht qualifiziert geleistet werden.
Wir orientieren uns an den Gewohnheiten jedes einzelnen Kindes. Ein vertrautes Kuscheltier, ein eigener Schlafsack oder eine Decke usw. bieten dem Kind Sicherheit und sind deshalb gute Begleiter während des Eingewöhnungsprozesses.
Eine regelmäßige Tagesstruktur mit klarem Rhythmus sorgt dafür, dass sich die Kinder bei uns sicher und geborgen fühlen.

Für Babys und Kinder bis anderthalb Jahre gestalten sich die Essenszeiten noch individuell und orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder.

Wir sind aufmerksame Beobachter und Begleiter. Unsere Beobachtung richtet sich auf die Aktivität des Kindes (nicht auf das, was es schon kann oder noch nicht kann), damit wir seine Bedürfnisse verstehen. Wir geben dem Kind Raum und Zeit zum Spielen, damit es in Dialog mit sich selbst und seiner Umgebung treten kann.

Eine sehr wichtige Aufgabe ist es, eine dem Entwicklungsstand der Kinder vorbereitete Umgebung für Bewegung, Spiel und Pflege anzubieten. Viele Materialien haben keine bestimmte didaktische Absicht, die Kinder können sie jedoch vielseitig verwenden. Die Materialien werden von uns je nach Interesse und Entwicklung des Kindes angeboten.

Emmi Pikler entwickelte auch Bewegungsgeräte, die wir den Kindern anbieten.

Freies Spiel
Jedes Kind kann sich in einer vom Erwachsenen vorbereiteten Umgebung gemäß seinem Entwicklungsstand und seinem Interesse entfalten. Die Umgebung muss sicher genug sein, damit das Kind seinen Interessen ohne Gefährdung nachgehen kann und sie muss genug Raum bieten, damit das Kind den nächsten Entwicklungsschritt tun kann.

Wir bereiten die Umgebung individuell vor, damit die Kinder diese nutzen können. Jedes Kind hat die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann, womit und wie lange es spielen möchte.

Spielen bedeutet für uns Lernen in vielfältiger Form. Indem ein Kind bestimmte motorische Fähigkeiten erwirbt (sich auf den Bauch drehen, Dreirad fahren), lernt es nicht nur diese Bewegungen, sondern auch, wie man lernt. Das Kind handelt selbständig, aus Eigeninitiative, es probiert aus und experimentiert.

In unseren Räumen befinden sich altersgemäße Spielsachen, die frei im Regal liegen. Da die Kinder in den ersten Jahren mit Vorliebe sammeln, stapeln und Türme bauen, befinden sich gerade dafür geeignete Materialien in größeren Mengen (z.B. verschiedene Becher, Eimer, Bausteine) in den Regalen.

Aber nicht nur unsere Gruppenräume, sondern auch das Außengelände bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Experimentieren, Entwickeln und Bewegen. Auf dem Gelände befinden sich zwei Sandkästen, eine Rutsche, eine Schaukel und viel Platz zum Dreirad- oder Baggerfahren.


Jedes Kind entscheidet und bestimmt selbst über seine eigene Bewegungsentwicklung. Es benötigt nur geringfügig Hilfe von außen. Bei Säuglingen ist die Ausgangsposition die Rückenlage und aus dieser Lage heraus entstehen neue Positionen. Jedes Kind reguliert selbst seine Bewegung und entscheidet dann, wann es soweit ist, dass es eine neue Position einnimmt. Kinder, die noch nicht sitzen können, werden auf dem Schoß gefüttert und erst wenn sie in der Lage sind zu sitzen, bekommen sie ihren eigenen Platz im Essbänkchen und später am Esstisch.


Ein Kind, das sich selbst in bestimmte Positionen bringt, kann seine Bewegungen besser einschätzen und fühlt sich darin sicher. Durch seine aktive Mitwirkung bekommt seine Bewegung eine hohe Qualität.


Damit sich ein Kind mit Freude bewegt, selbständig spielt und seine Umgebung mit Interesse und Ausdauer erkunden kann, muss es sich geborgen und sicher fühlen. Geborgenheit und Sicherheit erfährt das Kind vor allem während der Pflege (stillen, waschen, füttern, an- und ausziehen, hinlegen, usw.)


Die Hände haben dabei die wichtigste Funktion. Jedes Kind erfährt durch sie, wie mit ihm umgegangen wird. Wir achten darauf, dass wir mit den Kindern geduldig, ruhig, behutsam und sicher umgehen. Die Pflege ist für uns nicht nur eine Notwendigkeit, sondern ein inniges und ereignisreiches Miteinander. Das Kind beeinflusst die Beziehung aktiv von Anfang an. Auf eine bevorstehende Handlung wird jedes Kind von uns vorbereitet, indem sie vorher ruhig angekündigt wird. Das Kind ist dadurch entspannt und kooperativ.


Beispiele aus der Praxis: Bevor wir dem Kind die Nase putzen, kündigen wir es ihm an und erst dann wischen wir ihm die Nase ab. Wenn wir ein Kind wickeln möchten, teilen wir es ihm mit und gehen dann mit ihm in das Badezimmer. Wenn wir ein Kind umziehen, erzählen wir ihm unser Vorhaben, damit es sich darauf einlassen kann. In jeder Gruppe befinden sich 10 bis 12 Kinder, die wir fach- und entwicklungsgerecht begleiten.


 Für die Kinder sind mehrere pädagogische Fachkräfte zuständig. Im Alltag werden wir noch zusätzlich von Praktikanten/innen und Studenten/innen unterstützt, die gern unseren Beruf erlernen möchten. Wir bilden uns kontinuierlich weiter, um auf dem neusten wissenschaftlichen Stand zu sein. Mit unserem Wissen möchten wir Sie bei Bedarf unterstützen und Ihnen bei der Erziehung Ihrer Kinder helfen. Die Anmeldung Ihres Kindes bei uns erfolgt über kindernetfranfurt.de. Die Stadt Frankfurt bietet seit Januar 2016 eine zentrale Online-Anmeldung.


Sollten Sie damit Schwierigkeiten haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Stadt Frankfurt: Infobörse Kindertagesbetreuung Seehofstraße 41 60594 Frankfurt am Main Tel: 069/21236564, E-Mail: infoboerse.kitas@stadt-frankfurt.de Die Öffnungszeiten sind montags und freitags: 09:00-13:00 Uhr, dienstags, mittwochs und donnerstags: 14:00-17:00 Uhr.


Das Büro in unserer Einrichtung ist jeden Montag von 15:00 bis 17:00 Uhr für interessierte Eltern geöffnet. Es finden jedoch keine Besichtigungen der Räume statt, dies bieten wir 2-3 im Jahr beim Tagen der offenen Tür . Weitere Informationen können Sie unter praunheimer-spatzen@bvz-frankfurt.de anfordern.

Mit freundlichen Grüßen
Das Team Praunheimer Spatzen

ÜBER UNS

Die gemeinnützige BVZ GmbH betreibt als großer freier Träger von Kindertageseinrichtungen im Frankfurter Raum 160 Krabbelstuben, Krippen, Kinderläden, Kindergärten, Schülerläden und Horte mit insgesamt weit über 6.000 Betreuungsplätzen.

Die BVZ GmbH vertritt eine bunte Vielfalt an Möglichkeiten zur Betreuung von Kindern im Alter von drei Monaten bis zwölf Jahren.

Kontakt

  • Humboldtstraße 12
    60318 Frankfurt am Main
  • +49 69 9150 107 - 00
    Fax: +49 69 9150 107 - 28
  • E-Mail: info@bvz-frankfurt.de
  • BVZ-GmbH

Neuigkeiten

Unter Aktuelles erfahren Sie alle Neuigkeiten aus der BVZ GmbH und den Kindertageseinrichtungen. In unserem Menüpunkt Presse sind unsere Pressemitteilungen und Artikel über uns zu finden. Ebenfalls finden Sie dort Ansprechpartner für weitere Informationen.