Corona: Elterninformation 1 zum Eingeschränkten Regelbetrieb ab dem 2. Juni 2020

Liebe Eltern,

wir freuen uns sehr, dass wir ab 2. Juni 2020 wieder nach und nach mehr Kinder und Familien in unseren Einrichtungen begrüßen dürfen. Wir wissen, dass die Situation der letzten Wochen Sie vor enorme Herausforderungen gestellt hat. Ihre Kinder vermissen vermutlich ihre Freunde und Bezugspersonen, die für ihr Wohlergehen wichtig sind. Unser Bemühen ist darauf ausgerichtet, für zunehmend mehr Kinder ihr vertrautes Umfeld wiederherzustellen und Sie ein Stück weit zu entlasten. Mit diesem Schreiben möchten wir Sie über Ergänzungen zur aktuellen Notbetreuung und zu den weiteren Öffnungsschritten bezüglich der eingeschränkten Regelbetreuung ab dem 2. Juni informieren.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) hat einige Aspekte zur Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebes ab 2. Juni 2020 festlegt. Insgesamt bleiben die Ausführungen sehr vage und wurden erst am 20. Mai 2020 auf den Weg gebracht. Nachstehend die zentralen Punkte:

  • Neben dem eingeschränkten Regelbetrieb wird die Notbetreuung für besondere Berufsgruppen bis auf weiteres fortgesetzt.
  • Ab dem 25. Mai gilt in Hessen eine Härtefallregelung für diejenigen Familien, für die der Wegfall des Betreuungsangebots in den Einrichtungen der Kindertagesbetreuung eine besondere Härte im Alltag darstellt.
  • Ab dem 25. Mai haben Kinder mit Behinderung Anspruch auf Notbetreuung.
  • Der Katalog der systemrelevanten Berufsgruppen soll nicht mehr verändert werden – er wird  ab dem 25. Mai insoweit eingeschränkt, dass bei zwei Personensorgeberechtigten zukünftig der zweite Partner auch berufstätig sein muss – allerdings nicht zwingend in den systemrelevanten Berufsgruppen.
  • Kommunen beziehungsweise Träger sollen individuell entscheiden, wie viele Kinder sie unter Einhaltung bestimmter Hygieneregelungen betreuen können.
  • Es werden Hygieneempfehlungen vorgelegt, damit die Träger die bestehenden Hygienepläne der Einrichtungen auf die Situation anpassen können.
  • Alle Kinder sollen bis zu den hessischen Sommerferien die Einrichtung besucht haben.
  • Die hessische Landesregierung wird den beschlossenen Rahmen zeitnah in einer neuen Verordnung festhalten.

Nach Abzug der Notbetreuungsplätze kann ermittelt werden, wie viele weitere Betreuungsplätze unter der Berücksichtigung der Hygieneanforderungen und der räumlichen und personellen Kapazitäten für den eingeschränkten Regelbetrieb vorgehalten werden können.

Wir begrüßen es sehr, dass die Frankfurter Integrations- und Bildungsdezernentin Silvia Weber sich für ein mit den Kita-Trägern abgestimmtes Frankfurter Rahmenkonzept einsetzt, mit dem eine Vorgehensweise für die Öffnung der Kitas erarbeitet werden soll, die den Vorgaben des Infektionsschutzes gerecht wird und Planbarkeit für alle Betroffenen herstellt. Eine Pressemeldung der Stadt Frankfurt hierzu finden Sie hier. Die gesamte Umsetzungsabstimmung der Notbetreuung findet schon seit vielen Wochen mit dem Dezernat für Integration und Bildung der Stadt Frankfurt und den Frankfurter Kita-Trägern statt.

Dies sind die nächsten Schritte:

  • Die Träger vor Ort ermitteln die weiteren Bedarfe, die sich aus dem Anspruch der erweiterten Notfallbetreuung ergeben.
  • Die Träger ermitteln zeitnah, wie viele Kinder auf Grundlage der vorhandenen personellen und räumlichen Ressourcen in der schrittweisen Öffnung betreut werden können.
  • Das Dezernat für Integration und Bildung erstellt in dieser Woche in Rücksprache mit dem Stadtschulamt ein Frankfurter Rahmenkonzept und stimmt dies anschließend mit den Trägern ab.
  • Wir werden Sie umgehend informieren, wenn wir wissen, wie viele Kinder wir unter welchen Voraussetzungen ab dem 02.06.2020 betreuen können.

Wir versuchen mit Hochdruck die vielen offenen Fragen mit allen Beteiligten lösungsorientiert und zeitnah zu klären. Wir haben an allen Standorten die Hygienepläne angepasst und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits seit vielen Wochen mit höchstem Engagement vor Ort tätig sind, sind auf die veränderte Situation vorbereitet. Dabei sind uns der Gesundheitsschutz unserer Familien und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiges Anliegen.

Unter den gegebenen Rahmenbedingungen müssen wir leider bereits jetzt einräumen, dass es nicht zu einer vollumfänglichen Betreuung, wie Sie das aus dem Regelbetrieb kennen, kommen kann.

Bei den zahlreichen organisatorischen Überlegungen und vielen Herausforderungen, die wir alle derzeit zu bewältigen haben, möchten wir Ihren Kindern so viel Normalität wie möglich vermitteln und eine schöne Zeit in unseren Einrichtungen ermöglichen. Freudiges Miteinander soll im Fokus der Arbeit stehen, Zuversicht und Spaß sind wichtige Elemente zur Bewältigung von Krisen.

Wir bedanken uns für Ihre Geduld, Solidarität und Ihr Verständnis und wünschen Ihnen und Ihrer Familie alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Wolf van Wijk & Tom Wieland, Geschäftsführung

 

Nachweis zur Vorlage in der Kita über die Zugehörigkeit zu einer anspruchsberechtigten Personengruppe (25. Mai 2020) finden Sie hier.

ÜBER UNS

Die gemeinnützige BVZ GmbH betreibt als großer freier Träger von Kindertageseinrichtungen im Frankfurter Raum 160 Krabbelstuben, Krippen, Kinderläden, Kindergärten, Schülerläden und Horte mit insgesamt weit über 6.000 Betreuungsplätzen.

Die BVZ GmbH vertritt eine bunte Vielfalt an Möglichkeiten zur Betreuung von Kindern im Alter von drei Monaten bis zwölf Jahren.

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