Frankfurt am Main morgens um 10:30 Uhr: ein ganz normaler Freispiel-Vormittag in der Krabbelstube Sandflöhe

Es herrscht ein emsiges Treiben in der Krabbelstube in der Koselstraße 19 im Frankfurter Nordend. Elf Kinder im Alter von ganz klein bis zu drei Jahren wuseln geschäftig und lautstark im großen hellen Spielraum herum (unter Aufsicht der anwesenden Erzieher natürlich). Wobei man das bunte Treiben keineswegs so verstehen darf, als ob das Chaos regiere.

„Es gibt feste Regeln hier und ein wohl strukturierter Alltag ist sehr wichtig“, erzählt mir Erzieher Arndt Birkenfeld. Regelmäßige Rituale sind für die Kinder ganz entscheidend. Gerahmt wird der Alltag natürlich durch die Bring- und Abholzeiten sowie die Mahlzeiten. Um acht Uhr öffnet die Kita, die Kinder müssen von ihren Eltern bis 9:15 Uhr in die Einrichtung gebracht werden. Im Anschluss wird für eine gute Viertelstunde mit den Kindern gesungen, danach gibt es das Frühstück.

Als ich in der Kita ankomme, um etwas von dem Alltag in der Krabbelstube mitzuerleben, ist gerade Freispiel-Zeit, das erklärt die lebendige Atmosphäre, denn heute wird mit viel Freude und Kreativität gebastelt.

Nach dem Obst-Snack gegen elf Uhr steht um Punkt zwölf Uhr das Mittagessen an. Ich frage Arndt, wie es dann weitergeht und er erklärt: „Um 12:50 Uhr geht es dann ab ins Bett. Die ersten Kinder sind später gegen 14 Uhr wach, der Rest kann bis 14:30 Uhr schlafen. Wir haben nun zwei Abholzeiten. Zuerst kommt die Zeitspanne von 14:30 Uhr bis 15 Uhr. Dann ist für eine Stunde gar keine. Die Kinder warten sonst schon und so können wir ein bisschen Entspannung reinbringen und die Kinder können einfach noch ein bisschen spielen gehen. So entspannt sich das auf der einen Seite und auf der anderen Seite können wir dann mit den Kindern auch nochmal rausgehen, halt nachmittags für eine Stunde. Die zweite Abholzeit ist dann von 16 Uhr bis 17:30 Uhr“. Etwas stressig ist die Abholzeit aber dann doch, denn manchmal wollen die Kinder gar nicht mehr weg aus der Einrichtung!

Gibt es manchmal auch besonders gute oder auch besonders schlechte Tage? Das kann man, so Arndt, gar nicht genau sagen. Denn es kommt auch sehr drauf an, wie die Kinder drauf sind. Und es gibt natürlich auch immer diese Tage, an denen alles parallel läuft: wieder Anrufe von draußen, denn die Eltern erkundigen sich in hoher Frequenz nach dem Wohlbefinden ihres Sprösslings, parallel wartet die Büro-Arbeit, denn alles muss in zahlreichen Listen dokumentiert werden.

Trotzdem hat Arndt viel Freude an seinem Beruf, den er seit über 25 Jahren in verschiedenen Einrichtungen der BVZ GmbH bzw. vormals des Gesellschaft für Jugendarbeit und Bildungsplan e.V. ausübt. „Die Arbeit mit Kindern hält jung und es bringt sehr viel Spaß, mit den Kindern zu spielen und rumzualbern“.

Text, Bild: Jan Röhlk (BVZ GmbH)

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