Die BVZ GmbH unterstützt die Kampagne "KiföG so gehts - Qualität hat Vorfahrt!" der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e.V. für ein qualitatives hessisches Kinderförderungsgesetz


Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e.V. hat die zwei  Gesetzesentwürfe der hessischen Regierungs- und Oppositions-Parteien zur Kinderbetreuung bewertet und erste Resultate nun in ihrer Pressemitteilung ** veröffentlicht.

So wird dort festgestellt, dass im Entwurf der Regierungsparteien die Verantwortung für „die Aufgabe der Qualifizierung und -entwicklung in der Kinderbetreuung (…) vorrangig bei den Trägern und Kommunen“ gesehen wird. Das bedeutet, dass trotz zusätzlicher Förderung auch weiterhin Träger und Kommunen den Löwenanteil an der Kinderbetreuung tragen müssen. Beide Gesetzentwürfe wollen aber eine Verbesserung der Qualität erreichen. Das ist positiv zu bewerten, weil sie somit nicht der Forderung des Hessischen Rechnungshofes nachkommen, bei Personal zu sparen und die Gruppen zu vergrößern, um Kosten zu sparen.

Weiterhin macht die Liga Hessen deutlich, dass im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens zum Kinderförderungsgesetz der Fokus auch auf die Qualität der Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsprozesse gerichtet ist und sie fordert in ihrer Kampagne „KiföG so gehts - Qualität hat Vorfahrt!“ mehr Zeit für Kinder in den Kitas in kleinen Gruppen durch zusätzliche Zeiten für Leitung, mittelbare pädagogische Arbeit und Ausfallzeiten. Zudem soll es mehr Personal geben und gleiche Bedingungen für Kinder mit und ohne Behinderung geschaffen werden.

Da die Vorschläge der Parteien zur Änderung des KiföG momentan diskutiert werden, ist es heute der richtige Zeitpunkt, die Forderungen der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e. V. zu unterstützen, indem ihre Online-Petition verbreitet und unterzeichnet wird.

„Die BVZ GmbH unterstützt als großer freier Träger von 160 Kitas in Frankfurt sehr gerne diese Kampagne“, so Andrea Wolf van Wijk und Tom Wieland, Geschäftsführung der gemeinnützigen BVZ GmbH. „Wir unterzeichnen die Petition, weil personelle und finanzielle Ressourcen der Kitas massiv ausgebaut werden müssen, um nach weitgehender Umsetzung des Rechtsanspruches auf einen U3 Betreuungsplatz die nötige Qualität des Kindertagesbetreuung weiter zu entwickeln und die Arbeitsbedingungen der Fachkräfte zu verbessern“.


Autor: Jan Röhlk (BVZ GmbH)

 

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